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Kunstposter: Gustav Klimt Il Bacio

Der Künstler Gustav Klimt

Gustav Klimt wurde am 14.07.1862 in der damaligen Wiener Vorstadt geboren und starb am 06.02.1918 in Wien-Neubau. Der österreichische Maler zählt zu de berühmtesten Vertretern des Jugendstils in Wien, der auch als Wiener Secession bekannt ist.
Zu Lebzeiten des Künstlers wurde er von den einen geliebt, von den anderen ignoriert oder gar verachtet. Die Wiener Gesellschaft der Jahrhundertwende schätzte ihn jedoch wegen der erotischen Ausstrahlung seiner weiblichen Porträts.
Gustav Klimt zählt heute jedoch auch über die Grenzen Österreichs hinaus zu den bedeutendsten Künstlern.
Aufgrund der statischen Flächenhaftigkeit vieler seiner Werke gilt er heute als richtungsweisend für die Entwicklung der modernen Malerei, insbesondere des Kubismus und der abstrakten Malerei.

Gustav Klimt Il Bacio

Bildbeschreibung

Eines seiner wohl bekanntesten Werke ist „Il Bacio“, oder oftmals auch als „Der Kuss“ bekannt.
Das Gemälde entstand 1908 und zählt somit zu Klimts goldener Phase während des allgemeinen Jugendstils. Gesellschaftsgeschichtlich war dies die Zeit der Belle Époque, in der das einfache Bürgertum begünstigt durch die Industrialisierung zu Freiheit und Reichtum gelangte.
In diese Welt, in der eine kulturelle Verarmung befürchtet wurde, schuf Klimt dieses Kunstwerk mit seiner Ornamentik und Pracht.
Gemäß der Goldenen Phase von Klimt ist die vorherrschende Materialwirkung die Nichtfarbe Gold, was dem Betrachter sofort ins Auge springt.
Mit dem Einsatz dieser Farbe stellt der Künstler eine Assoziation mit Religion auf der einen Seite und reinem Materialismus auf der anderen her. Allgemein lässt es das Bild sehr wertvoll und besonders wirken.
„Der Kuss“ von Klimt ist aufgrund seiner hohen Verbreitung durch zahlreiche Replikationen sehr populär und bekannt. Verglichen hiermit ist seine kunstgeschichtliche Rezeption relativ gering.

Interpretation des Gemäldes

Dennoch beschäftigten sich viele verschiedene Personen mit der Interpretation dieses Werkes.
Es gibt die Annahme, dass das Paar Klimt und seine Lebensgefährtin Emilie Flöge darstellt oder einfach als Allegorie der Liebe steht.
Unumstritten ist jedoch, dass dieses Gemälde von großer Bedeutung für Diskussionen und Abhandlungen über die Wiener Secession ist, sowie für den Idealismus dieser Zeit und natürlich die Sammlung von Frauenbildnissen Klimts.
Einige Kunsthistoriker nahmen das Bild in ihre Studien der Kunst um die Jahrhundertwende auf und kamen im Groben zum gleichen Ergebnis.
Die starre Verschmelzung der beiden Personen wird durch den Kuss fortgeführt, die Körperlichkeit wird durch die abstrakten Ornamente aufgehoben und spielt so mit der geschlechtlichen Symbolik. Zugleich ist festzustellen, dass die Frau kniend dargestellt ist und sich so dem Mann unterwirft.
Die hohe Beliebtheit des Gemäldes lässt sich wohl darauf zurückführen, dass sich der Betrachter in der Vielfältigkeit der Liebe verlieren kann, die eingebettet in das üppige Gold zur Geltung gebracht wird.

Kunstposter: Pablo Picasso, Guernica

Pablo Picasso im Portrait

Pablo Ruiz Picasso wurde am 25. Oktober 1881 in Málaga/Spanien geboren und starb am 8. April 1973 in Mougins/Frankreich.
Er war sowohl Mahler, Grafiker als auch Bildhauer.
Seine außerordentliche und beeindruckende Künstlerkarriere beruht auf seinem umfangreichen Gesamtwerk, dessen Gesamtzahl auf 50.000 geschätzt wird, und besonders durch die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen geprägt ist.
Besonders geschätzt wird Picasso für seine Werke aus der Blauen und der Rosa Periode, sowie für seine Begründung des Kubismus.
Was Picasso gegenüber anderen Künstler noch besonders hervorhebt ist die Tatsache, dass seine Werke bereits zu seinen Lebzeiten so hoch geschätzt wurden, dass für ihn eigene Museen errichtet wurden.
Pablo Picasso - Guernica

Hintergrund des Bildes

Anlass für Picasso dieses Bild zu malen, war die Zerstörung der nordspanischen Stadt Gernika.
Am 26. April 1937 wurde diese durch die deutsche Fliegerstaffel Legion Condort während des spanischen Bürgerkrieges zerstört.
Schon 1936 hatte Picasso von der spanischen Regierung den Auftrag bekommen, ein Bild für den spanischen Pavillon der Weltausstellung 1937 in Paris zu malen.
Nach der Zerstörung von Gernika verwarf der überzeugte Anhänger der Volksfront seine ursprüngliche Idee und schuf Guernica.

Bildaufbau

Die enormen Maße des Bildes von 349 x 777 cm wurden durch die Architektur seines Bestimmungsort, des span. Pavillons, vorgegeben.
Neben einer zu bearbeitenden Bildfläche von über 27 Quadratmeter tat sich eine weitere Schwierigkeit auf: Das Bild misst in der Breite mehr als doppelt so viel als in der Höhe. Solche Ausmaße eignen sich besonders für eine Reihung vertikaler Motive, Picasso wollte aber eine Destruktionsszene mit zusammenbrechenden und liegenden Formen und Figuren schaffen.
Zur Überwindung dieser Probleme griff der Künstler auf Darstellungsmittel zurück, die er bereits in früherer Zeit verwendet hatte.
Dazu zählen die christliche Ikonografie, der Kubismus, der den linearen Charakter der christl. Ikonografie abschwächte und auch die Technik der Collage.
Letztere ist bei einigen Formen im Bild noch zu erkennen, da sie an die Struktur eines Zeitungsartikels erinnern.

Bildinhalte

Auf den ersten Blick wirkt das Bild verwirrend, die Menschen und Tiere sehen erschrocken aus und es wird ein trauriger, depressiver Eindruckt durch die dunklen Farbtöne vermittelt.
Das gesamte Bild zu analysieren und zu interpretieren würde hier den Rahmen sprengen. Deshalb werde ich diesen Schritt so gut wie möglich kurz halten.
Am linken Bildrand ist ein Stier mit brennendem Schwanz zu sehen, darunter steht eine Frau, die ihr schreiendes Baby im Arm hält. Im der Mitte des Bildes ist ein Pferd zu sehen, das zu schreien scheint und dabei ist, zu Boden zu gehen, da es mehrmals durchbohrt ist.
Des Weiteren ist eine geistartige Gestalt zu sehen, eine hastende Frau, deren Gliedmaßen verdreht erscheinen und eine Person, die in Flammen zu versinken scheint.

Interpretation

Der Stier steht für die spätere Diktatur Francos, seine unterschiedliche Stellung der Augen symbolisiert, dass Franco erst zusieht und dann wegschaut.
Das zu Boden gehende Pferd steht für die Qualen Spaniens.
Sehr interessant ist die in den Flammen versinkende Gestalt; auf dem Bild sind sieben Flammen zu stehen. Die Zahl sieben wird als Symbol für den Weltuntergang gesehen.
Durch die Wesen, die von oben durch Luken das Geschehen beobachten, werden Retter oder Helfer für Spanien dargestellt.

Allgemein ist zu sagen, dass es Picasso gelungen ist, ein gänzlich zeitloses Werk zu schaffen.
Die Leiden des spanischen Volkes sind in Guernica sehr gut zum Ausdruck gebracht, was durch das Chaos und die traurige Stimmung durch die schwarz/weiß Töne unterstützt wird.
Doch solches Leid war nicht nur charakteristisch für den spanischen Bürgerkrieg, sondern für ist es immer noch für alle Kriege und Konflikte; das ist wohl auch ein Grund dafür, dass eine Replik dieses Kunstwerkes heute in einem Vorraum des UN-Sicherheitsrates in New York hängt.

Wer gerade keine Reise nach Madrid plant, um beispielsweise das Museo Reina Sofía zu besuchen, indem das Original heute hängt, dem bleibt die schöne Möglichkeit, sich ein Kunstposter dieses beeindruckenden Werkes zu drucken.

Darf´s ein bisschen mehr sein? – Collagen Poster

Ursprung der Collage

Eine besondere Form viele Bilder zusammen darzustellen ist die sogenannte Collage. Collage leitet sich vom französischem Wort coller ab, was kleben bedeutet.
Die Urform der Collage lebte auch vom Zusammenkleben einzelner Bilder, Zeitungsausschnitte und anderer kleiner Details.

Gestaltungsmöglichkeiten

Dabei können einzelnen Elemente willkürlich aufgeklebt werden, aber auch nach einem bestimmten Raster oder Muster angeordnet werden.
Eine weitere Möglichkeit ist auch, aus vielen kleinen Bildern ein komplett neues Ganzes zu schaffen, indem man beispielsweise den Hauptfarbton des Ausschnitts oder kleinen Bildes verwendet, um großflächig die Farben des neuen Bildes darzustellen.
Eine schöne Alternative ist auch, Bilder und Texte zu vereinigen.
Doch diese handgefertigte Form der Collage erlebt im medialen Zeitalter völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten.
Heute ist es beispielsweise möglich, digitalisierte Bilder am PC zusammenzufügen und so Effekte zu erzeugen, die manuell nicht möglich gewesen wären.

Einsatzgebiete für Collagen

Ein schönes Einsatzgebiet ist zum Beispiel das Zusammenstellen von Urlaubsfotos.
So können die ganzen schönen Erinnerung gehäuft auf einem Poster dargestellt werden.
Ein Collagen – Poster eignet sich auch gut als Geschenk für einen Freund oder eine Freundin, um gemeinsame Erlebnisse gesammelt auf einem Poster darzustellen und so in Erinnerung zu behalten.
Besonders gut eignen sich Collagen auch in der Biologie, z.B. um die Artenvielfalt einer bestimmten Region etc. darzustellen oder auch verschiedene Gattungen von Tieren. Allgemein gesagt eignen sich Collagen gut als sogenannte Lernposter.

Erstellung und Fertigung

Dabei ist die Erstellung relativ einfach.
Mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen ist es kein großer Aufwand, eine Collage selbst zu erstellen.
Diese Collage kann dann einfach im jpg-Format auf der Internetseite des Posterdruckanbieters hochgeladen werden und kommt wenige Tage später bequem nach Hause.
Eine Collage ist eine schöne Abwechslung zum klassischen Poster mit nur einem Motiv und erfreut sich deshalb stetiger Beliebtheit.

Alles rund ums Poster

Obwohl sie uns überall im Alltag begleiten, lohnt es sich, ihnen einen eigenen Artikel an dieser Stelle zu widmen.
Die Bezeichnung Poster leitet sich vom englischen to post ab, was so viel bedeutet wie abschicken.
Im deutschsprachigen Raum versteht man unter einem Poster einen dekorativen Druck, wohingegen im Englischen auch Plakate mit diesem Begriff bezeichnet werden.
Ein Plakat grenzt sich durch seine Werbewirkung und der öffentlichen Informationsvermittlung als Hauptzweck von einem Poster ab.
Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, in den Besitz eines Posters zu kommen und auch dieses zu gestalten und zu personalisieren.
Der einfachste und wohl auch konventionellste Weg ist, einfach in ein Geschäft zu gehen, das Wunschmotiv auszuwählen und zu kaufen.
Jedoch ist diese Möglichkeit im medialen Zeitalter beinahe veraltet.
Seit geraumer Zeit hat das Angebot diverser Posterdruckanbietern vor allem im Internet stark zugenommen.
In deren Onlineangebot ist es möglich, aus einer Auswahl bereitgestellter Motive auszuwählen und im Anschluß das Format einzustellen; des Weiteren kann der Nutzer auch ein eigenes Foto seiner Wahl uploaden, gebenenfalls noch Retuschearbeiten vornehmen, die Bildgröße einstellen und das Bild als Poster bestellen.
Ob man sich also ein zur Verfügung gestelltes Motiv oder ein eigenes Foto als Poster drucken lässt, bleibt dem Kunden selbst überlassen.
Trotz der neuen Möglichkeiten, die sich dem Endverbraucher durch das Internet im Posterdruck bieten, bleibt der dekorative Zweck des Posters an sich immer der gleiche und wird sich wohl auch künftig großer Beliebtheit erfreuen.

Das Poster der Woche – Kamel in der Wüste

Kamel in der Wüste Das Motiv der Woche ist heute ein Kamel mit buntem Sattel und Zaumzeug vor einer Sanddüne in der Wüste.
Meist denkt man, wenn man ein Kamel sieht oder etwas von Kamelen hört sofort an Afrika und Wüsten.

Verbreitung der Kamele

So falsch ist diese Assoziation auch gar nicht. Hauptsächlich sind Kamele in weiten Teilen Afrikas und Asiens verbreitet. Im 19. Jahrhundert hat man sie auch in Australien eingeführt, wo sie schnell das Outback für sich einnahmen und auch heute ist noch eine große Population dort ansässig.

Domestizierung und Nutzung

Hinweise über die Domestizierung von Kamelen reichen bis vor 5500 Jahren zurück.
Seit jeher nutzt der Mensch das Kamel als Nutztier vorallem in den kargen Wüstengegenden. Zu Beginn stand seine Milch im Vordergrund, später wurden sich auch noch als Fleisch- und Lederquelle genutzt. Auch das Kamelhaar wurde als Wolle verwendet und sogar der getrocknete Kamelmist kann in rohstoffarmen Gegenden als Brennmaterial eingesetzt werden.
Erst ein paar tausend Jahre später wurde das Kamel als Lasttier genutzt, denn dafür wurde ein spezieller Sattel benötigt, der erst entwickelt werden musste, da er den wiegenden Bewegungen standhalten musste. Seit seiner Entwicklung durch arabische Stämme eignet sich der Sattel nun um 250kg auf dem Rücken des Kamels zu transportieren und wurde auch in seiner Funktionsweise nicht mehr grundlegend geändert.
Bis heute sind Kamele beispielsweise in der Sahara ein wichtiges Transportmittel, da jegliche Infrastruktur im Hinblick auf lastwagentaugliche Straßen, Bahnschienen etc fehlt.
Die noch heute ansässigen Nomaden nutzen das Wüstenschiff zum Transport jeglicher Waren.

Kamele als Statussymbole

Doch das Kamel hat sich vom reinen Nutz- und Lasttier zum teuren Statussymbol vorallem in den arabischen Emiraten entwickelt.
Eine sehr beliebte Sportart sind Kamelrennen, die das Gegenstück zu den in Europa beliebten Pferderennen darstellen.
Rennkamele erreichen dabei Geschwindigkeiten von bis zu 64km/h; für ein sehr gutes Rennkamel werden dabei Summen von bis zu einer Million Dollar gezahlt.
Der Besitz von exzellenten Kamelen bedeutet dabei für die arabischen Scheichs Ehre und Ansehen, er dient nicht im Vordergrund monetären Aspekten, sonder dem persönlichen Vergnügen.

Aufgrund der Vielseitigkeit, des Anmuts und auch dem orientialischen Flair das das Kamel mit sich bringt, wurde es zum Motiv der Woche gewählt.
Durch ein schönes Poster kann man sich ganz einfach den Charme dieses Tieres, das immerzu den Eindruck eines lächelnden Gesichtausdrucks vermittelt, in die eigenen vier Wände holen.

Kunstposter: Claude Monet, Impression – soleil levant

Der Künstler Claude Monet

Claude Monet (* 14. November 1840 in Paris, † 5. Dezember 1926, in Giverny) war ein französischer Maler, dessen Hauptschaffensperiode dem Impressionismus zugeordnet wird. Seine ersten Werke schuf er noch zu Zeiten des Realismus, der Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa sehr verbreitet war und sich von den idealisierten Darstellungen des Klassizismus und der Romantik distanzierte. Ab Ende der 1860er Jahre begann Monet impressionistische Werke zu schaffen. Der Impressionismus (abgeleitet von lat. impressio, zu deutsch Eindruck) entwickelte sich in der Malerie ab den 60ern Jahren des 19. Jahrhunderts. Eines der ersten impressionistisch gestalteten Kunstwerke schuf Édouard Manet mit seinem Bild Musik in den Tuilerien. Doch erst das heute hier vorgestellte Bild Impression – soleil levant von Monet gab der Epoche Mitte der 1870er Jahre ihren Namen.

Die Kunstepoche Impressionismus

Der Impressionismus prägte die Kunst nachhaltig. Erstmals löste man sich von der Abbildungsfunktion, die die Malerei bis dahin verfolgte. Man wandte sich hin zur Darstellung der Unmittelbarkeit des Moments und zu Szenen, die wie zufällig aufgenommen wirken. Die künstlerische Hauptaufgabe bildete die Darstellung des Lichts und der athmosphärischen Bedingungen. Auch die Verwendung der eingesetzten Farben wurde anders verstanden, als in den Epochen davor. So sah man die Farbe als Folge von Licht und Atmosphäre, sowie den Träger von Licht an, was die gesamte eingesetzte Farbpalette insgesamt aufhellte und die Kunstwerke nicht mehr so düster wie früher erschienen lies. Eine weitere interessante Erfindung machte die Malerei im Freien erst möglich und erlaubte so wahre Momentaufnahmen im Sinne des Impressionismus: die Fertigung von Ölfarbe in Tuben.

Claude Monet Impression – soleil levant

http://www.posterforyou.com/ambianceimage/Kunst-von-A-Z/Detailansicht/Monet-Claude/Impression_3.jpg
Das Bild Impression – soleil levant schuf Monet 1872 während eines Aufenthalts in Le Havre. Es zeigt den Hafen der Stadt am Morgen; im Hintergrund sind unklar vor Anker liegende Schiffe zu sehen, die allerdings im Nebel zu verschwinden scheinen. Den Hintergrund der rechten Bildhälfte bilden schemenhaft dargestellte Hafenanlagen. Im Vordergrund des Werkes ist zentral ein kleines Fischerboot zu sehen und nach links oben diagonal noch zwei weitere kleine Boote. Links neben dem zentralen Boot bildet die Reflexion der aufgehenden Sonne auf dem Wasser klar den Fokus für den Betrachter neben der Sonne am Horizont selbst. Die Fokussierung der Sonne verstärkte Monet noch durch die Wahl der Farben ungemein. So ist der Hauptteil des Bildes in Blau- und Violetttönen gehalten, wohingegen die Sonne selbst und ihre Reflexion auf der Wasseroberfläche in einem kräftigen Orangeton gehalten sind. Das Hauptanliegen Monets war es nicht etwa, eine realistische idealisierte Ansicht des Hafens abzubilden, sondern viel mehr die Wiedergabe des momentanen Augenblicks. Daher verzichtet Monet in seinem Werk bewusst auf die Komposition und die realistische räumliche Darstellung, was die korrekte Form von Gegenständen zurück weist. Als strukturierende Elemente dienen die Masten und Kräne der Hafenanlage im Hintergrund, die lineare Strukturen schaffen. Das ganze Bild ist sehr ebenmäßig gemalt, so dass erst durch die schräg angeordneten drei kleinen Boote im Vordergrund der Anschein von räumlicher Distanz geschaffen wird. Um den Momentcharakter seinen Bildes noch zu verstärken, verwendete Monet eine Maltechnik, die sich durch kurze, kleine Pinselstriche auszeichnet. Durch diese wird es möglich, das ständige Wechselspiel des Lichts und der daraus resultierenden Atmosphäre künstlerisch einzufangen. Nach den ersten Ausstellungen dieses Werkes erntete Monet beinahe ausschließlich Kritik von den Kunstkritikern seiner Zeit; sie sahen das Bild als unfertig an, da es für sie skizzenhaft erschien. Jedoch fanden die Werke von Monet und auch der anderen Impressionisten zunehmend mehr Befürworter und erhielten das Ansehen eines vollwertigen Kunstwerks. Heute sind die Werke der großen Impressionisten wie Pierre-Auguste Renoir, Henri Rousseau, Joseph Oppenheimer und natürlich Claude Monet in den bedeutendsten Kunstgalerien und Museen der Welt zu finden und von immensem Wert.

Werke großer Künstler im eigenen Zuhause durch Kunstposter

Wer auch in den Genuss des Anblicks eines solchen Kunstwerks in seinem Haus kommen will, kann dies relativ kostengünstig durch ein so genanntes Kunstposter.Verschiedene Anbieter stellen eine große Auswahl von renommierten und bekannten Kunstwerken zur Verfügung, aus der man sein Wunschmotiv auswählen kann und als Poster bestellen kann.

Retro Poster – alles andere als von gestern

Schon die Römer benutzten das Wort retro, wenn sie zurück oder rückwärts meinten. Die gleiche Bedeutung des Wortes kennen wir heute, wenn wir von Designs sprechen, die uns an Trends erinnern, die schon einmal da waren. Zur Zeit erlebt Retro ein regelrechtes Revival, es ist beinahe in allen Lebensbereichen wiederzufinden. Die Zeit, die wir aktuell unter Retro verstehen, sind vorallem die 50er und 60er, vielleicht auch noch Elemente der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts. Viele Jugendliche kennen echte Retrogegenstände und Designs von Fotos ihrer Eltern oder Großeltern aus dieser Zeit. Was damals hoch in Mode war, dann „out“ wurde, ist heute oftmals wieder top aktuell. Einen stetigen Boom erlebt Retro in der Mode. Oft hört man Sätze wie: „Das haben wir auch schon getragen, als wir in deinem Alter waren.“, und dergleichen. Graphische Prints, gediegene Farben wie Senfgelb , aber auch Muster, die früher auf Tapeten zu finden waren gesellen sich zu Faltenröcken und Preppy-Blusen.

Retro Poster
Retro Poster

Gerade jetzt im Sommer erlebt der Hippie-Stil, der vor allem das Ende der 60er Jahre prägte, eine grandiose Wiederentdeckung, in Form von bodenlangen Kleidern und weiten Hängerchen, die gern mit Blümchenmuster bedruckt sind.
Doch Retro findet sich noch in vielen anderen Bereichen wieder.
Schnell assoziiert man damit auch Möbel und das Design elektrischer Geräte.
Bei Retro Möbeln sind runde, weiche Formen tonangebend, sowie knallige Farben und ausladende Fülle, dezentes Understatement kannten die Möbeldesigner von damals nicht.
Retrodesign bei elektrischen Haushaltsgeräten findet man heute besonders bei Radioweckern, Kühlschränken und anderen Küchengeräten. Auch hier sind Knallfarben und runde Kanten und Formen ausschlaggebend.
Doch nicht nur im Wohnungsinventar hat Retro Einzug gehalten, auch im Innenausstattungsbereich erfreut es sich großer Beliebtheit.
Damals waren knallige Tapeten mit großen, gleichmäßigen Graphikprints, das Maß aller Dinge.
Und auch heute greifen Innenausstatter gerne wieder zu diesen Designs.
Doch es muss nicht immer gleich die ganze Wand mit einer Tapete verschönert werden.
Oft ist es sogar schöner einen einzigen Akzent durch ein Poster zu setzen, welches ein Retromotiv zeigt oder mit einen Retrodesign bedruckt ist, um beispielsweise den Bereich hinter einem Tisch, einer Kommode oder gar der hauseigenen Bar zu schmücken.
Solche Retro poster sind auch oft die klügere Wahl anstelle einer ganzen Tapete, da diese schnell und einfach entfernt oder ersetzt werden können.
Denn so schnell ein Retrotrend wieder „in“ ist, so schnell ist er auch wieder „out“.

Back to School – Poster als Lernhilfe


Kaum haben die Sommerferien in Bayern begonnen, gehen sie in anderen Bundesländern auch schon bald wieder zu Ende.
Dann gilt es wieder für tausende Schüler und ABC-Schützen die Schulbank zu drücken.
Der Schulbeginn ist auch ein günstiger Zeitpunkt, um gute Vorsätze für das neue Schuljahr zu fassen, zum Beispiel von Anfang an konsequent mitzulernen.
Gerade heute im Zeitalter der Medien, bieten sich dazu eine Vielzahl von Möglichkeiten, besonders auf dem Vormarsch befinden sich Apps für Smartphones und dergleichen.
Doch auch diese neuen Lernhilfen haben mit dem wohl bekannten Problem zu kämpfen, das wohl jeder Schüler kennt: sie geraten nur allzu schnell in Vergessenheit und verfehlen ihren gewünschten Effekt.
Eine gute Möglichkeit, dieses Problem zu umgehen, sind sogenannte Lernposter.
Besonders für Fächer, in denen viel auswendig gelernt werden muss, eignen sich diese Poster sehr gut.
So hat man unregelmäßige Verben, Konjugationen und verschiedene Zeitformen immer vor Augen und vor allem den kompletten Überblick über den gesamten Lernstoff.
Dadurch prägt sich das zu Lernende fast von allein ein und das tägliche Üben und Wiederholen wird auch nicht vergessen, da es omnipräsent ist.
Lernposter eignen sich aber nicht nur, um Vokabeln leichter zu lernen.
Auch in naturwissenschaftlichen Fächern können sie eine gute Hilfe darstellen,
indem anschauliche Graphiken, beispielsweise in Physik, dargestellt werden, am besten mit der dazugehörigen Formel. So behält man diese leichter im Kopf und kann sie einfacher in den Kontext einordnen, da man diesen vom Poster her kennt.
Weitere Einsatzgebiete für Lernposter wären zum Beispiel Landkarten oder auch andere wirtschaftliche Karten, um sich die naturräumlichen Gegebenheiten verschiedener Länder leichter einzuprägen.
Auch für Biologie gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, bei deinen ein Lernposter gut zum Einsatz kommen kann, beispielsweise um eine Übersicht über den menschlichen Körper zu liefern.
Allgemein eignen sich Lernposter also für alle Klassenstufen, angefangen mit Übersichten über das Alphabet bis hin zum Abschluss mit Formeln, Vokabeln oder auch geschichtlichen Daten.

Ob man selbst nun eher der auditive, visuelle, kommunikative oder motorische Lerntyp bzw. ein Mischtyp ist, muss jeder für sich herausfinden, jedoch ist es erwiesen, dass man sich den Lernstoff besser einprägt, je unterschiedlicher man ihn sich aneignet, also je mehr Sinne man beim Lernen miteinbezieht.
So behält man bis zu 90% des Gelernten, wenn man den Lernstoff sieht, hört, darüber diskutiert und gegebenenfalls das Erlente noch selbst tut.
Ein Lernposter kann also sehr gut unterstützend für den Teil „Sehen“ fungieren und so maßgeblich zum Gesamterfolg beitragen.

Leinwand drucken von Harry Potter

Harry Potter ist nach all den Jahren immer noch ein Phänomen. Seit Ende der 90er Jahre fliegt der bebrillte Zauberschüler mit der Narbe auf der Stirn durch die Kinderzimmer dieser Welt. Zunächst waren es nur die Bücher, die, in 67 Sprachen übersetzt, sich insgesamt weltweit über 500 Millionen mal verkauft haben. Dann wurde die Filmindustrie auf den magischen Stoff aufmerksam, mittlerweile ist der zweite Teil des letzten Bandes verfilmt und in den Kinos. Die Vermarktung begann erst mit den Filmen und der Rechteübernahme durch den Time Warner Konzern so richtig. Mittlerweile findet man Tasse, T-Shirt, Stofffigur, Sammelkarte, kann eine Harry Potter-Torte

backen und eine Leinwand bedrucken, kann im Harry Potter-Themenpark seinen Urlaub verbringen und Filmutensilien wie die Karte des Rumtreibers oder Dumbledores Zauberstab ins Kinderzimmer stellen.

 

Soviel zur Übersicht. Aber was steckt hinter dem Phänomen Harry Potter? Es ist in erster Linie eine Geschichte, die Kinder zum Träumen bringt – wer möchte nicht auch gerne mit 11 Jahren erfahren, dass er in Wahrheit ein Zauberer ist und fortan eine magische Schule wie das englische Hogwarts besuchen darf? Die Autorin Joanne K. Rowling hat hier eine ganz eigene Welt erfunden, die gerade durch ihre parallele Existenz zu unserer Realität ihre Leser so zu begeistern vermag. Gleichzeitig hat die Autorin ihren Schreibstil und ihre Romananlage so konzipiert, dass die Geschichte gar nicht kindisch klingt und auf diese Weise auch Millionen erwachsene Leser für Harry Potter begeistern können. So lässt sich die Harry Potter-Heptalogie dann auch keinem eindeutigen Genre mehr zuordnen – Harry Potter ist Kinderbuch, Jugendbuch, Fantasy oder Bildungsroman zugleich.

 

Die Fanartikelauswahl spricht jedoch sehr zielgerichtet vor allem die jüngeren und jüngsten unter den Harry Potter-Fans an. Ein Harry Potter-Poster oder eine Leinwand bedrucken kann vor allem die Generation, die mit dem kleinen Zauberschüler aufgewachsen und groß geworden ist, also bis hinauf zu der Altersklasse, die nun erwachsen wird. Ein Harry Potter-Motiv macht sich im Kinderzimmer ebenso gut wie im Jugendzimmer.

 

Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Jeder kann eine Leinwand bedrucken mit dem Harry Potter-Bild seiner Wahl: Sei es Harry auf dem Besen beim Quidditch, Harry mit seinen Freunden Ron und Hermine beim Öffnen der Kammer des Schreckens oder einfach nur Harry Potter im Großportrait wie man ihn kennt und schätzen gelernt hat, mit Brille, Narbe auf der Stirn und den ewig verwuschelten Haaren. Manch einer möchte vielleicht auch lieber eine Leinwand bedrucken mit einem anderen Helden der Harry Potter-Welt. Wer sich einmal literaturkritisch mit dem Harry Potter-Universum beschäftigt hat, wird feststellen: Harry ist zwar die Titelfigur, die wahren Sympathieträger der Handlung sind aber eigentlich der ewige Zweite und notorisch faule Ron Weasley und Hermine Granger, die einstige Streberin, die uns beigebracht hat, dass man auch mit Bestnoten in der Schule und langen Nachmittagen in der dunklen Bibliothek trotzdem ein Kämpferherz wie ein Bär und den anmutigen Charakter eines Löwen haben kann.

 

Poster oder Leinwand bedrucken hat auf jeden Fall den Vorteil, dass jeder sich das Motiv seines Herzens selber wählen kann. Und eine selbstgedruckte Leinwand ist auf jeden Fall ein edles Accessoire, das jedem Zimmer gut steht.

Poster als Werbefläche

 Nur große Firmen geben für Werbung einen entscheidenden Teil ihres Etats aus. Mittlere und kleine Firmen sparen oft am falschen Ende. Sie investieren vielfach nicht genug in Werbemaßnahmen – und vielfach wirken die unternommenen eher improvisiert. Werbung sollte aber professionell aufgemacht sein. Sie muss schlagkräftige Aussagen machen. Originell zu sein, schadet auch nichts. Vor allem aber sollte man halten, was man verspricht.

 

Natürlich kann man ein Poster als Werbefläche nutzen, wenn es gut gemacht ist und diesen Kriterien entspricht. Ein eigenes Bild als Poster zu nutzen, ist nicht prinzipiell falsch. Wenn man etwas von Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop versteht und sein Bild entsprechend bearbeiten kann, steht dem nichts im Wege. Man kann sich eines seiner Fotos oder eine Aufnahme eines seiner typischen Produkte auf den Computer laden und eine eigene Werbeanzeige gestalten. Diese kann man dann vervielfältigen und als Poster aushängen. Wenn man ein eigenes Bild als Poster nutzt, sollte man allerdings vorher ein Konzept entwerfen. Zuerst gilt es also, Fragen zu beantworten. Welche Werbeaussage will man transportieren? In welchen Slogan könnte man sie fassen? Welche Informationen sind außerdem notwendig, um Produkt und Firma sichtbar zu verbinden? Kann man die Werbestrategie am Besten umsetzen, indem man ein eigenes Bild als Poster gestaltet und mit einem entsprechenden Text versieht? Gibt es bessere Alternativen? Welche Kosten und Text- oder Gestaltungsarbeiten fallen an? Wer kann diese übernehmen?

 

Es ist ja nicht damit getan, ein eigenes Bild als Poster zu nutzen. Man muss auch wissen, was man damit erreichen möchte, welche Zielgruppe man anpeilt und wo man es anschließend an den Kunden bringt. Hat man sich aber genug Gedanken darüber gemacht, kann eine gute Idee zum Zündfunken werden. Viele Firmen haben es uns bereits vorgemacht. Mit witzigen Slogans, peppigen Inhalten und einem frechen Image haben sie den Markt aufgerollt – oft auch gegen alle ehernen Prinzipien professioneller Werbestrategen. Poster sind ideal als Werbefläche. Sie sind klein und wenig kostenintensiv im Druck. Macht man auch noch die komplette Erstellung selbst, bilden sie zusammen mit Aufklebern oder Postkarten eine effektive Werbemaßnahme mit hohem Verteilungsfaktor. Ein Poster kann in beliebiger Größe reproduziert werden und nimmt einen im Idealfall mit einem Blick für das Thema ein. Es kann auf Plakatwänden und in Schaukästen, an Litfaßsäulen oder im Schaufenster postiert werden. Ein eigenes Bild als Poster zu nutzen, enthebt einen auch der leidigen Copyrightfrage. Den Slogan sollte man sich besser auch selber einfallen lassen. Bereits genutzte oder leicht abgewandelte Slogans wirken abgestanden oder machen gleich klar, dass Sie keine eigenen Ideen haben. Auch weltbekannte Slogans zu persiflieren oder abzuändern, kann ein werbetechnischer Fehler sein.

 

Nutzen Sie das Know-How anderer. Bevor Sie ein Poster als Werbefläche gestalten, lesen sie ein Buch zum Thema Marketing oder Gestaltung. Befassen Sie sich mit den Prinzipien guter Werbung und der Erfolg wird Ihnen nachlaufen. Gerade ein eigenes Bild als Poster kann Ihnen zum Geschäftserfolg verhelfen. Ihr Budget kann noch so schmal sein – zu einem Poster langt es allemal. Fragen Sie gegebenenfalls einen Künstler aus ihrem Stadtviertel nach originellen Ideen. Nutzen Sie Synergien und Berufs-Netzwerke.