Back to School – Poster als Lernhilfe


Kaum haben die Sommerferien in Bayern begonnen, gehen sie in anderen Bundesländern auch schon bald wieder zu Ende.
Dann gilt es wieder für tausende Schüler und ABC-Schützen die Schulbank zu drücken.
Der Schulbeginn ist auch ein günstiger Zeitpunkt, um gute Vorsätze für das neue Schuljahr zu fassen, zum Beispiel von Anfang an konsequent mitzulernen.
Gerade heute im Zeitalter der Medien, bieten sich dazu eine Vielzahl von Möglichkeiten, besonders auf dem Vormarsch befinden sich Apps für Smartphones und dergleichen.
Doch auch diese neuen Lernhilfen haben mit dem wohl bekannten Problem zu kämpfen, das wohl jeder Schüler kennt: sie geraten nur allzu schnell in Vergessenheit und verfehlen ihren gewünschten Effekt.
Eine gute Möglichkeit, dieses Problem zu umgehen, sind sogenannte Lernposter.
Besonders für Fächer, in denen viel auswendig gelernt werden muss, eignen sich diese Poster sehr gut.
So hat man unregelmäßige Verben, Konjugationen und verschiedene Zeitformen immer vor Augen und vor allem den kompletten Überblick über den gesamten Lernstoff.
Dadurch prägt sich das zu Lernende fast von allein ein und das tägliche Üben und Wiederholen wird auch nicht vergessen, da es omnipräsent ist.
Lernposter eignen sich aber nicht nur, um Vokabeln leichter zu lernen.
Auch in naturwissenschaftlichen Fächern können sie eine gute Hilfe darstellen,
indem anschauliche Graphiken, beispielsweise in Physik, dargestellt werden, am besten mit der dazugehörigen Formel. So behält man diese leichter im Kopf und kann sie einfacher in den Kontext einordnen, da man diesen vom Poster her kennt.
Weitere Einsatzgebiete für Lernposter wären zum Beispiel Landkarten oder auch andere wirtschaftliche Karten, um sich die naturräumlichen Gegebenheiten verschiedener Länder leichter einzuprägen.
Auch für Biologie gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, bei deinen ein Lernposter gut zum Einsatz kommen kann, beispielsweise um eine Übersicht über den menschlichen Körper zu liefern.
Allgemein eignen sich Lernposter also für alle Klassenstufen, angefangen mit Übersichten über das Alphabet bis hin zum Abschluss mit Formeln, Vokabeln oder auch geschichtlichen Daten.

Ob man selbst nun eher der auditive, visuelle, kommunikative oder motorische Lerntyp bzw. ein Mischtyp ist, muss jeder für sich herausfinden, jedoch ist es erwiesen, dass man sich den Lernstoff besser einprägt, je unterschiedlicher man ihn sich aneignet, also je mehr Sinne man beim Lernen miteinbezieht.
So behält man bis zu 90% des Gelernten, wenn man den Lernstoff sieht, hört, darüber diskutiert und gegebenenfalls das Erlente noch selbst tut.
Ein Lernposter kann also sehr gut unterstützend für den Teil „Sehen“ fungieren und so maßgeblich zum Gesamterfolg beitragen.