Montageanleitung für Fototapeten

Fototapeten als Dekoartikel

Fototapeten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit im Bereich der Dekoration.
Sie sind die perfekte Mischung aus normaler Tapete und einem Poster, denn sie vereinen das Praktische mit dem Schönen.
Es gibt viele Anbieter, bei denen man solche Fototapeten erhalten kann.
Dabei hat man als Kunde die Wahl, entweder aus einer großen Kartei an bestehenden Motiven auszuwählen oder auch sein eigenes Foto hochzuladen und dieses dann als Fototapete geliefert zu bekommen.
So können sich diejenigen, die von ihren Lieblingsfotos gar nicht genug bekommen können, diese ganz einfach in riesengroß auf ihrer gesamten Zimmerwand bestaunen.

Wenn die Wunschfototapete bestellt und angekommen ist, soll die Anbringung natürlich möglichst schnell und reibungslos erfolgen, damit man sich schnell am neuen Dekoartikel erfreuen kann.

Montageanleitung

Montageanleitung für Fototapeten

 

In fünf einfachen Schritten wird hier erklärt, wie das geht:

  1. Die Fototapete kommt in lauter gleich großen Bahnen an. Überlappungen der Bahnen sind hierbei nicht mit eingeplant, jedoch sollten die einzelnen Bahnen ca. 1mm überlappend geklebt werden, damit keine winzigen Stellen der Wand hervorschauen können.
  2. Bevor Sie mit dem Anbringen los legen können, müssen Sie Ihre Wand noch genau vermessen. Ist die gelieferte Tapete zu groß, so schneiden Sie vom linken oder rechten Rand etwas ab. Vergewissern Sie sich aber, dass Sie nicht zu viel abschneiden, damit auch bis in die Ecken tapeziert werden kann.
  3. Nun rühren Sie den Vliestapetenkleber an (z.B.Methylan von Henkel) an und breiten die Bahnen flächig (mit dem Motiv nach unten) aus. Jetzt ist es wichtig darauf zu achten, dass die gekleisterten Bahnen auf keinen Fall geknickt oder gerollt werden und dass der Vlieskleber nicht mit dem Motiv selbst in Berührung kommt, da sonst die Farbe verwischen kann.
  4. Ein Tipp vorweg: Zeichnen Sie die Tapetenränder vorweg mit Bleistift an der Wand an!
    Danach tragen Sie den Tapetenkleister mit einer Rolle gleichmäßig und satt auf der Wand direkt auf und auf der Rückseite der Fototapete.
  5. Nun kommt das eigentliche Tapezieren:
    Unmittelbar danach wird nun die erste Bahn mit der oberen Kante an die Wand angelegt. Drücken Sie die Tapete mit ihrer Hand fest und streichen Sie die Luft mit einer weichen Bürste nach links und rechts heraus, sodass keine unschönen Luftbläschen entstehen.
    Ist die erste Bahn angebracht, verfahren Sie mit der nächsten ebenso, nur müssen Sie darauf achten, diese mit einer Überlappung von ca. 1mm anzubringen.
    Sollte die Überlappung ein wenig abstehen, können sie dies mit etwas Vlieskleber beheben. Diese geringe Menge mit nach dem Trocknen nicht mehr zu sehen sein.

Jetzt sollte nichts mehr schief gehen auf dem Weg zur Wunschfototapete.
Viel Spaß beim Tapezieren!

Tolle Geschenkideen für Weihnachten

Geschenkidee für WeihnachtenWeihnachten steht vor der Tür, wie jedes Jahr. Doch obwohl wir das genau wissen, sind wir jedes Jahr doch wieder überrascht, wie schnell dieses Fest da ist.
Um nun doch noch ein schönes, tolles, Freude bereitendes und am besten auch noch individuelles Geschenk zu organisieren, ist nur ein wenig Kreativität gefragt, um die perfekte Geschenkidee zu finden.

Fotogeschenke

Eine schöne Möglichkeit, seinen Lieben ein personalisiertes Geschenk zu bereiten, sind Fotogeschenke.
Von diesen gibt es eine Vielzahl und ebenso viele Gestaltungsmöglichkeiten, um aus ihnen angepasste Präsente zu machen.
Es gibt bei verschiedenen Anbietern fast nichts, was man nicht bedrucken kann mit seinem Wunschmotiv. Oft stehen verschiedene Motive schon bereit, aus denen man seinen Favorit auswählen kann.
Wem das noch zu unpersönlich ist, der lädt einfach ein eigenes Foto hoch.
Des Weiteren kann man bei vielen Fotogeschenken auch noch einen eigenen Text beifügen und so die persönliche Note noch verstärken.

Die Favoriten und der Bestellprozess

Am beliebtesten sind die klassischen Fotogeschenke:
Fotokalender, Kissen, Grußkarten, Mousepads oder auch Schneekugeln.
Von den meisten Anbietern werden schon verschiedene Designvorlagen zur Verfügung
gestellt, so kann man das Fotogeschenk an den jeweiligen Anlass individuell anpassen.
Wenn man sich dafür entscheidet, eigene Fotos zu verwenden, so wird das durch einfache Tools, die direkt auf der Website integriert sind, ermöglicht.
Die meisten Anbieter zeigen Ihnen auch gleich an, wie gut die Qualität des vorliegenden Fotos ist, um gedruckt zu werden. So werden Sie vor bösen Überraschungen gewahrt.
Wenn Sie Ihr persönliches Fotogeschenk fertiggestellt haben, sind es nur noch ein paar Klicks bis Ihr Fotopräsent auf dem Weg zu Ihnen ist.
Generell gibt es für die Lieferung zwei Optionen: entweder Sie lassen es sich in einen Shop des Anbieters liefern und holen es dort nach ein paar Tagen ab oder Sie lassen es sich bequem nach Hause liefern.
Nach ein paar Tagen können Sie dann Ihr individuelles Fotogeschenk in Händen halten und eines ist gewiss: Sie werden damit ein Strahlen in den Augen des Beschenkten hervorrufen!

Poster – Wie das Bild überhaupt sichtbar wird – Farbschemata

Wie man vom gewünschten Motiv oder einem Foto zum eigenen Poster kommt, dürfte mittlerweile geläufig sein.
Doch wie entsteht die Farbbrillanz auf dem Poster?
Wie weiss die Druckmaschine, wie sie das gewünschte Motiv umsetzen soll?
Im heutigen Artikel möchte ich das spannende Thema der Farbschemata näher beleuchten.
Die beiden wichtigsten Farbräume, die im Bezug auf modernen Offset Druck wichtig sind, sind der RGB- und der CMYK-Farbraum.

Der CMYK Farbraum

CMYK - Farbschema
CMYK - Farbschema

Das CMYK Farbschema ist ein subtraktives Farbmodell. C steht für Cyan, M für Magenta, Y für Yellow und K steht für Key und bezeichnet den Schwarzanteil. Aus den drei Tönen Cyan, Magenta und Yellow können alle beliebigen Farben gemischt werden. Legt man diese drei Töne übereinander entsteht theoretisch Schwarz; jedoch ergibt sich in der Praxis eher ein dunkles Braun, da die im Druck verwendeten Pigmente nicht die Eigenschaften einer Optimalfarbe besitzen. Um dennoch ein sattes Schwarz zu erhalten, wird Schwarz als vierte Komponente des CMYK Farbschemas hinzugefügt. Das CMYK Farbschema ist heute weit verbreitet und standardisiert in den meisten großen Druckereien; es wird aber auch in vielen Druckern für den privaten Gebrauch verwendet. Bevor jedoch das gewünschte Motiv gedruckt werden kann, muss es erst einmal aufgenommen werden und gegebenenfalls an einem Computer bearbeitet werden. Dazu wird das Bild bzw. Foto auf dem Computer Bildschirm dargestellt.

Das RGB Farbschema

RGB - Farbraum
RGB - Farbraum

Hierbei kommt der RGB Farbraum ins Spiel. Dieses Farbmodell ist im Gegensatz zum CMYK Farbschema nicht subtraktiv, sondern additiv. RGB – dabei steht R für Rot, G für Grün und B für Blau; diese drei Grundfarben bilden die Elemente dieses Farbraums. Das RGB Farbschema wird für selbstleuchtende Systeme benutzt, wie zum Beispiel Fernseher, Computer Monitore und andere Displays. Leuchten beispielsweise drei Farbstrahler in den drei Grundtönen auf eine Fläche so passiert folgendes: An den Stellen, an denen sich die Farbkegel überschneiden, entstehen die sogenannten Sekundärfarben; durch Regulierung der Farbstrahler kann so jede beliebige Farbe erzeugt werden. In dem Punkt, in dem sich alle drei Lichtkegel treffen, entsteht die Tertiärfarbe Weiß. Dieses Phänomen rührt daher, dass hier nicht drei Farbpigmente aufeinander treffen, sondern drei Lichtquellen. Das hier verwendete Licht hat nicht nur eine besondere Farbe, sondern auch eine bestimmte Intensität und Wellenlänge. Treffen nun zwei Lichtquellen aufeinander, so addieren sich ihre Lichtstärken. Daher auch additive Farbmischung.

Vom Digitalfoto zum gedruckten Bild

Die meisten Druckereien wandeln die ihnen zugesandten oder übermittelten Bilder selbst in das CMYK Farbschema um, um es so an ihre Druckmaschine zu übermitteln. Diesen Schritt können Sie jedoch auch selbst zu Hause als Laie durchführen, zum Beispiel mit dem Programm Photoshop. Ein Videotutorial findet sich hier.
Nun steht dem Wunschposter nichts mehr im Wege!

Kunstposter: Gustav Klimt Il Bacio

Der Künstler Gustav Klimt

Gustav Klimt wurde am 14.07.1862 in der damaligen Wiener Vorstadt geboren und starb am 06.02.1918 in Wien-Neubau. Der österreichische Maler zählt zu de berühmtesten Vertretern des Jugendstils in Wien, der auch als Wiener Secession bekannt ist.
Zu Lebzeiten des Künstlers wurde er von den einen geliebt, von den anderen ignoriert oder gar verachtet. Die Wiener Gesellschaft der Jahrhundertwende schätzte ihn jedoch wegen der erotischen Ausstrahlung seiner weiblichen Porträts.
Gustav Klimt zählt heute jedoch auch über die Grenzen Österreichs hinaus zu den bedeutendsten Künstlern.
Aufgrund der statischen Flächenhaftigkeit vieler seiner Werke gilt er heute als richtungsweisend für die Entwicklung der modernen Malerei, insbesondere des Kubismus und der abstrakten Malerei.

Gustav Klimt Il Bacio

Bildbeschreibung

Eines seiner wohl bekanntesten Werke ist „Il Bacio“, oder oftmals auch als „Der Kuss“ bekannt.
Das Gemälde entstand 1908 und zählt somit zu Klimts goldener Phase während des allgemeinen Jugendstils. Gesellschaftsgeschichtlich war dies die Zeit der Belle Époque, in der das einfache Bürgertum begünstigt durch die Industrialisierung zu Freiheit und Reichtum gelangte.
In diese Welt, in der eine kulturelle Verarmung befürchtet wurde, schuf Klimt dieses Kunstwerk mit seiner Ornamentik und Pracht.
Gemäß der Goldenen Phase von Klimt ist die vorherrschende Materialwirkung die Nichtfarbe Gold, was dem Betrachter sofort ins Auge springt.
Mit dem Einsatz dieser Farbe stellt der Künstler eine Assoziation mit Religion auf der einen Seite und reinem Materialismus auf der anderen her. Allgemein lässt es das Bild sehr wertvoll und besonders wirken.
„Der Kuss“ von Klimt ist aufgrund seiner hohen Verbreitung durch zahlreiche Replikationen sehr populär und bekannt. Verglichen hiermit ist seine kunstgeschichtliche Rezeption relativ gering.

Interpretation des Gemäldes

Dennoch beschäftigten sich viele verschiedene Personen mit der Interpretation dieses Werkes.
Es gibt die Annahme, dass das Paar Klimt und seine Lebensgefährtin Emilie Flöge darstellt oder einfach als Allegorie der Liebe steht.
Unumstritten ist jedoch, dass dieses Gemälde von großer Bedeutung für Diskussionen und Abhandlungen über die Wiener Secession ist, sowie für den Idealismus dieser Zeit und natürlich die Sammlung von Frauenbildnissen Klimts.
Einige Kunsthistoriker nahmen das Bild in ihre Studien der Kunst um die Jahrhundertwende auf und kamen im Groben zum gleichen Ergebnis.
Die starre Verschmelzung der beiden Personen wird durch den Kuss fortgeführt, die Körperlichkeit wird durch die abstrakten Ornamente aufgehoben und spielt so mit der geschlechtlichen Symbolik. Zugleich ist festzustellen, dass die Frau kniend dargestellt ist und sich so dem Mann unterwirft.
Die hohe Beliebtheit des Gemäldes lässt sich wohl darauf zurückführen, dass sich der Betrachter in der Vielfältigkeit der Liebe verlieren kann, die eingebettet in das üppige Gold zur Geltung gebracht wird.

Kunstposter: Pablo Picasso, Guernica

Pablo Picasso im Portrait

Pablo Ruiz Picasso wurde am 25. Oktober 1881 in Málaga/Spanien geboren und starb am 8. April 1973 in Mougins/Frankreich.
Er war sowohl Mahler, Grafiker als auch Bildhauer.
Seine außerordentliche und beeindruckende Künstlerkarriere beruht auf seinem umfangreichen Gesamtwerk, dessen Gesamtzahl auf 50.000 geschätzt wird, und besonders durch die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen geprägt ist.
Besonders geschätzt wird Picasso für seine Werke aus der Blauen und der Rosa Periode, sowie für seine Begründung des Kubismus.
Was Picasso gegenüber anderen Künstler noch besonders hervorhebt ist die Tatsache, dass seine Werke bereits zu seinen Lebzeiten so hoch geschätzt wurden, dass für ihn eigene Museen errichtet wurden.
Pablo Picasso - Guernica

Hintergrund des Bildes

Anlass für Picasso dieses Bild zu malen, war die Zerstörung der nordspanischen Stadt Gernika.
Am 26. April 1937 wurde diese durch die deutsche Fliegerstaffel Legion Condort während des spanischen Bürgerkrieges zerstört.
Schon 1936 hatte Picasso von der spanischen Regierung den Auftrag bekommen, ein Bild für den spanischen Pavillon der Weltausstellung 1937 in Paris zu malen.
Nach der Zerstörung von Gernika verwarf der überzeugte Anhänger der Volksfront seine ursprüngliche Idee und schuf Guernica.

Bildaufbau

Die enormen Maße des Bildes von 349 x 777 cm wurden durch die Architektur seines Bestimmungsort, des span. Pavillons, vorgegeben.
Neben einer zu bearbeitenden Bildfläche von über 27 Quadratmeter tat sich eine weitere Schwierigkeit auf: Das Bild misst in der Breite mehr als doppelt so viel als in der Höhe. Solche Ausmaße eignen sich besonders für eine Reihung vertikaler Motive, Picasso wollte aber eine Destruktionsszene mit zusammenbrechenden und liegenden Formen und Figuren schaffen.
Zur Überwindung dieser Probleme griff der Künstler auf Darstellungsmittel zurück, die er bereits in früherer Zeit verwendet hatte.
Dazu zählen die christliche Ikonografie, der Kubismus, der den linearen Charakter der christl. Ikonografie abschwächte und auch die Technik der Collage.
Letztere ist bei einigen Formen im Bild noch zu erkennen, da sie an die Struktur eines Zeitungsartikels erinnern.

Bildinhalte

Auf den ersten Blick wirkt das Bild verwirrend, die Menschen und Tiere sehen erschrocken aus und es wird ein trauriger, depressiver Eindruckt durch die dunklen Farbtöne vermittelt.
Das gesamte Bild zu analysieren und zu interpretieren würde hier den Rahmen sprengen. Deshalb werde ich diesen Schritt so gut wie möglich kurz halten.
Am linken Bildrand ist ein Stier mit brennendem Schwanz zu sehen, darunter steht eine Frau, die ihr schreiendes Baby im Arm hält. Im der Mitte des Bildes ist ein Pferd zu sehen, das zu schreien scheint und dabei ist, zu Boden zu gehen, da es mehrmals durchbohrt ist.
Des Weiteren ist eine geistartige Gestalt zu sehen, eine hastende Frau, deren Gliedmaßen verdreht erscheinen und eine Person, die in Flammen zu versinken scheint.

Interpretation

Der Stier steht für die spätere Diktatur Francos, seine unterschiedliche Stellung der Augen symbolisiert, dass Franco erst zusieht und dann wegschaut.
Das zu Boden gehende Pferd steht für die Qualen Spaniens.
Sehr interessant ist die in den Flammen versinkende Gestalt; auf dem Bild sind sieben Flammen zu stehen. Die Zahl sieben wird als Symbol für den Weltuntergang gesehen.
Durch die Wesen, die von oben durch Luken das Geschehen beobachten, werden Retter oder Helfer für Spanien dargestellt.

Allgemein ist zu sagen, dass es Picasso gelungen ist, ein gänzlich zeitloses Werk zu schaffen.
Die Leiden des spanischen Volkes sind in Guernica sehr gut zum Ausdruck gebracht, was durch das Chaos und die traurige Stimmung durch die schwarz/weiß Töne unterstützt wird.
Doch solches Leid war nicht nur charakteristisch für den spanischen Bürgerkrieg, sondern für ist es immer noch für alle Kriege und Konflikte; das ist wohl auch ein Grund dafür, dass eine Replik dieses Kunstwerkes heute in einem Vorraum des UN-Sicherheitsrates in New York hängt.

Wer gerade keine Reise nach Madrid plant, um beispielsweise das Museo Reina Sofía zu besuchen, indem das Original heute hängt, dem bleibt die schöne Möglichkeit, sich ein Kunstposter dieses beeindruckenden Werkes zu drucken.

Darf´s ein bisschen mehr sein? – Collagen Poster

Ursprung der Collage

Eine besondere Form viele Bilder zusammen darzustellen ist die sogenannte Collage. Collage leitet sich vom französischem Wort coller ab, was kleben bedeutet.
Die Urform der Collage lebte auch vom Zusammenkleben einzelner Bilder, Zeitungsausschnitte und anderer kleiner Details.

Gestaltungsmöglichkeiten

Dabei können einzelnen Elemente willkürlich aufgeklebt werden, aber auch nach einem bestimmten Raster oder Muster angeordnet werden.
Eine weitere Möglichkeit ist auch, aus vielen kleinen Bildern ein komplett neues Ganzes zu schaffen, indem man beispielsweise den Hauptfarbton des Ausschnitts oder kleinen Bildes verwendet, um großflächig die Farben des neuen Bildes darzustellen.
Eine schöne Alternative ist auch, Bilder und Texte zu vereinigen.
Doch diese handgefertigte Form der Collage erlebt im medialen Zeitalter völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten.
Heute ist es beispielsweise möglich, digitalisierte Bilder am PC zusammenzufügen und so Effekte zu erzeugen, die manuell nicht möglich gewesen wären.

Einsatzgebiete für Collagen

Ein schönes Einsatzgebiet ist zum Beispiel das Zusammenstellen von Urlaubsfotos.
So können die ganzen schönen Erinnerung gehäuft auf einem Poster dargestellt werden.
Ein Collagen – Poster eignet sich auch gut als Geschenk für einen Freund oder eine Freundin, um gemeinsame Erlebnisse gesammelt auf einem Poster darzustellen und so in Erinnerung zu behalten.
Besonders gut eignen sich Collagen auch in der Biologie, z.B. um die Artenvielfalt einer bestimmten Region etc. darzustellen oder auch verschiedene Gattungen von Tieren. Allgemein gesagt eignen sich Collagen gut als sogenannte Lernposter.

Erstellung und Fertigung

Dabei ist die Erstellung relativ einfach.
Mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen ist es kein großer Aufwand, eine Collage selbst zu erstellen.
Diese Collage kann dann einfach im jpg-Format auf der Internetseite des Posterdruckanbieters hochgeladen werden und kommt wenige Tage später bequem nach Hause.
Eine Collage ist eine schöne Abwechslung zum klassischen Poster mit nur einem Motiv und erfreut sich deshalb stetiger Beliebtheit.

Alles rund ums Poster

Obwohl sie uns überall im Alltag begleiten, lohnt es sich, ihnen einen eigenen Artikel an dieser Stelle zu widmen.
Die Bezeichnung Poster leitet sich vom englischen to post ab, was so viel bedeutet wie abschicken.
Im deutschsprachigen Raum versteht man unter einem Poster einen dekorativen Druck, wohingegen im Englischen auch Plakate mit diesem Begriff bezeichnet werden.
Ein Plakat grenzt sich durch seine Werbewirkung und der öffentlichen Informationsvermittlung als Hauptzweck von einem Poster ab.
Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, in den Besitz eines Posters zu kommen und auch dieses zu gestalten und zu personalisieren.
Der einfachste und wohl auch konventionellste Weg ist, einfach in ein Geschäft zu gehen, das Wunschmotiv auszuwählen und zu kaufen.
Jedoch ist diese Möglichkeit im medialen Zeitalter beinahe veraltet.
Seit geraumer Zeit hat das Angebot diverser Posterdruckanbietern vor allem im Internet stark zugenommen.
In deren Onlineangebot ist es möglich, aus einer Auswahl bereitgestellter Motive auszuwählen und im Anschluß das Format einzustellen; des Weiteren kann der Nutzer auch ein eigenes Foto seiner Wahl uploaden, gebenenfalls noch Retuschearbeiten vornehmen, die Bildgröße einstellen und das Bild als Poster bestellen.
Ob man sich also ein zur Verfügung gestelltes Motiv oder ein eigenes Foto als Poster drucken lässt, bleibt dem Kunden selbst überlassen.
Trotz der neuen Möglichkeiten, die sich dem Endverbraucher durch das Internet im Posterdruck bieten, bleibt der dekorative Zweck des Posters an sich immer der gleiche und wird sich wohl auch künftig großer Beliebtheit erfreuen.

Das Poster der Woche – Kamel in der Wüste

Kamel in der Wüste Das Motiv der Woche ist heute ein Kamel mit buntem Sattel und Zaumzeug vor einer Sanddüne in der Wüste.
Meist denkt man, wenn man ein Kamel sieht oder etwas von Kamelen hört sofort an Afrika und Wüsten.

Verbreitung der Kamele

So falsch ist diese Assoziation auch gar nicht. Hauptsächlich sind Kamele in weiten Teilen Afrikas und Asiens verbreitet. Im 19. Jahrhundert hat man sie auch in Australien eingeführt, wo sie schnell das Outback für sich einnahmen und auch heute ist noch eine große Population dort ansässig.

Domestizierung und Nutzung

Hinweise über die Domestizierung von Kamelen reichen bis vor 5500 Jahren zurück.
Seit jeher nutzt der Mensch das Kamel als Nutztier vorallem in den kargen Wüstengegenden. Zu Beginn stand seine Milch im Vordergrund, später wurden sich auch noch als Fleisch- und Lederquelle genutzt. Auch das Kamelhaar wurde als Wolle verwendet und sogar der getrocknete Kamelmist kann in rohstoffarmen Gegenden als Brennmaterial eingesetzt werden.
Erst ein paar tausend Jahre später wurde das Kamel als Lasttier genutzt, denn dafür wurde ein spezieller Sattel benötigt, der erst entwickelt werden musste, da er den wiegenden Bewegungen standhalten musste. Seit seiner Entwicklung durch arabische Stämme eignet sich der Sattel nun um 250kg auf dem Rücken des Kamels zu transportieren und wurde auch in seiner Funktionsweise nicht mehr grundlegend geändert.
Bis heute sind Kamele beispielsweise in der Sahara ein wichtiges Transportmittel, da jegliche Infrastruktur im Hinblick auf lastwagentaugliche Straßen, Bahnschienen etc fehlt.
Die noch heute ansässigen Nomaden nutzen das Wüstenschiff zum Transport jeglicher Waren.

Kamele als Statussymbole

Doch das Kamel hat sich vom reinen Nutz- und Lasttier zum teuren Statussymbol vorallem in den arabischen Emiraten entwickelt.
Eine sehr beliebte Sportart sind Kamelrennen, die das Gegenstück zu den in Europa beliebten Pferderennen darstellen.
Rennkamele erreichen dabei Geschwindigkeiten von bis zu 64km/h; für ein sehr gutes Rennkamel werden dabei Summen von bis zu einer Million Dollar gezahlt.
Der Besitz von exzellenten Kamelen bedeutet dabei für die arabischen Scheichs Ehre und Ansehen, er dient nicht im Vordergrund monetären Aspekten, sonder dem persönlichen Vergnügen.

Aufgrund der Vielseitigkeit, des Anmuts und auch dem orientialischen Flair das das Kamel mit sich bringt, wurde es zum Motiv der Woche gewählt.
Durch ein schönes Poster kann man sich ganz einfach den Charme dieses Tieres, das immerzu den Eindruck eines lächelnden Gesichtausdrucks vermittelt, in die eigenen vier Wände holen.

Kunstposter: Claude Monet, Impression – soleil levant

Der Künstler Claude Monet

Claude Monet (* 14. November 1840 in Paris, † 5. Dezember 1926, in Giverny) war ein französischer Maler, dessen Hauptschaffensperiode dem Impressionismus zugeordnet wird. Seine ersten Werke schuf er noch zu Zeiten des Realismus, der Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa sehr verbreitet war und sich von den idealisierten Darstellungen des Klassizismus und der Romantik distanzierte. Ab Ende der 1860er Jahre begann Monet impressionistische Werke zu schaffen. Der Impressionismus (abgeleitet von lat. impressio, zu deutsch Eindruck) entwickelte sich in der Malerie ab den 60ern Jahren des 19. Jahrhunderts. Eines der ersten impressionistisch gestalteten Kunstwerke schuf Édouard Manet mit seinem Bild Musik in den Tuilerien. Doch erst das heute hier vorgestellte Bild Impression – soleil levant von Monet gab der Epoche Mitte der 1870er Jahre ihren Namen.

Die Kunstepoche Impressionismus

Der Impressionismus prägte die Kunst nachhaltig. Erstmals löste man sich von der Abbildungsfunktion, die die Malerei bis dahin verfolgte. Man wandte sich hin zur Darstellung der Unmittelbarkeit des Moments und zu Szenen, die wie zufällig aufgenommen wirken. Die künstlerische Hauptaufgabe bildete die Darstellung des Lichts und der athmosphärischen Bedingungen. Auch die Verwendung der eingesetzten Farben wurde anders verstanden, als in den Epochen davor. So sah man die Farbe als Folge von Licht und Atmosphäre, sowie den Träger von Licht an, was die gesamte eingesetzte Farbpalette insgesamt aufhellte und die Kunstwerke nicht mehr so düster wie früher erschienen lies. Eine weitere interessante Erfindung machte die Malerei im Freien erst möglich und erlaubte so wahre Momentaufnahmen im Sinne des Impressionismus: die Fertigung von Ölfarbe in Tuben.

Claude Monet Impression – soleil levant

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Das Bild Impression – soleil levant schuf Monet 1872 während eines Aufenthalts in Le Havre. Es zeigt den Hafen der Stadt am Morgen; im Hintergrund sind unklar vor Anker liegende Schiffe zu sehen, die allerdings im Nebel zu verschwinden scheinen. Den Hintergrund der rechten Bildhälfte bilden schemenhaft dargestellte Hafenanlagen. Im Vordergrund des Werkes ist zentral ein kleines Fischerboot zu sehen und nach links oben diagonal noch zwei weitere kleine Boote. Links neben dem zentralen Boot bildet die Reflexion der aufgehenden Sonne auf dem Wasser klar den Fokus für den Betrachter neben der Sonne am Horizont selbst. Die Fokussierung der Sonne verstärkte Monet noch durch die Wahl der Farben ungemein. So ist der Hauptteil des Bildes in Blau- und Violetttönen gehalten, wohingegen die Sonne selbst und ihre Reflexion auf der Wasseroberfläche in einem kräftigen Orangeton gehalten sind. Das Hauptanliegen Monets war es nicht etwa, eine realistische idealisierte Ansicht des Hafens abzubilden, sondern viel mehr die Wiedergabe des momentanen Augenblicks. Daher verzichtet Monet in seinem Werk bewusst auf die Komposition und die realistische räumliche Darstellung, was die korrekte Form von Gegenständen zurück weist. Als strukturierende Elemente dienen die Masten und Kräne der Hafenanlage im Hintergrund, die lineare Strukturen schaffen. Das ganze Bild ist sehr ebenmäßig gemalt, so dass erst durch die schräg angeordneten drei kleinen Boote im Vordergrund der Anschein von räumlicher Distanz geschaffen wird. Um den Momentcharakter seinen Bildes noch zu verstärken, verwendete Monet eine Maltechnik, die sich durch kurze, kleine Pinselstriche auszeichnet. Durch diese wird es möglich, das ständige Wechselspiel des Lichts und der daraus resultierenden Atmosphäre künstlerisch einzufangen. Nach den ersten Ausstellungen dieses Werkes erntete Monet beinahe ausschließlich Kritik von den Kunstkritikern seiner Zeit; sie sahen das Bild als unfertig an, da es für sie skizzenhaft erschien. Jedoch fanden die Werke von Monet und auch der anderen Impressionisten zunehmend mehr Befürworter und erhielten das Ansehen eines vollwertigen Kunstwerks. Heute sind die Werke der großen Impressionisten wie Pierre-Auguste Renoir, Henri Rousseau, Joseph Oppenheimer und natürlich Claude Monet in den bedeutendsten Kunstgalerien und Museen der Welt zu finden und von immensem Wert.

Werke großer Künstler im eigenen Zuhause durch Kunstposter

Wer auch in den Genuss des Anblicks eines solchen Kunstwerks in seinem Haus kommen will, kann dies relativ kostengünstig durch ein so genanntes Kunstposter.Verschiedene Anbieter stellen eine große Auswahl von renommierten und bekannten Kunstwerken zur Verfügung, aus der man sein Wunschmotiv auswählen kann und als Poster bestellen kann.

Retro Poster – alles andere als von gestern

Schon die Römer benutzten das Wort retro, wenn sie zurück oder rückwärts meinten. Die gleiche Bedeutung des Wortes kennen wir heute, wenn wir von Designs sprechen, die uns an Trends erinnern, die schon einmal da waren. Zur Zeit erlebt Retro ein regelrechtes Revival, es ist beinahe in allen Lebensbereichen wiederzufinden. Die Zeit, die wir aktuell unter Retro verstehen, sind vorallem die 50er und 60er, vielleicht auch noch Elemente der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts. Viele Jugendliche kennen echte Retrogegenstände und Designs von Fotos ihrer Eltern oder Großeltern aus dieser Zeit. Was damals hoch in Mode war, dann „out“ wurde, ist heute oftmals wieder top aktuell. Einen stetigen Boom erlebt Retro in der Mode. Oft hört man Sätze wie: „Das haben wir auch schon getragen, als wir in deinem Alter waren.“, und dergleichen. Graphische Prints, gediegene Farben wie Senfgelb , aber auch Muster, die früher auf Tapeten zu finden waren gesellen sich zu Faltenröcken und Preppy-Blusen.

Retro Poster
Retro Poster

Gerade jetzt im Sommer erlebt der Hippie-Stil, der vor allem das Ende der 60er Jahre prägte, eine grandiose Wiederentdeckung, in Form von bodenlangen Kleidern und weiten Hängerchen, die gern mit Blümchenmuster bedruckt sind.
Doch Retro findet sich noch in vielen anderen Bereichen wieder.
Schnell assoziiert man damit auch Möbel und das Design elektrischer Geräte.
Bei Retro Möbeln sind runde, weiche Formen tonangebend, sowie knallige Farben und ausladende Fülle, dezentes Understatement kannten die Möbeldesigner von damals nicht.
Retrodesign bei elektrischen Haushaltsgeräten findet man heute besonders bei Radioweckern, Kühlschränken und anderen Küchengeräten. Auch hier sind Knallfarben und runde Kanten und Formen ausschlaggebend.
Doch nicht nur im Wohnungsinventar hat Retro Einzug gehalten, auch im Innenausstattungsbereich erfreut es sich großer Beliebtheit.
Damals waren knallige Tapeten mit großen, gleichmäßigen Graphikprints, das Maß aller Dinge.
Und auch heute greifen Innenausstatter gerne wieder zu diesen Designs.
Doch es muss nicht immer gleich die ganze Wand mit einer Tapete verschönert werden.
Oft ist es sogar schöner einen einzigen Akzent durch ein Poster zu setzen, welches ein Retromotiv zeigt oder mit einen Retrodesign bedruckt ist, um beispielsweise den Bereich hinter einem Tisch, einer Kommode oder gar der hauseigenen Bar zu schmücken.
Solche Retro poster sind auch oft die klügere Wahl anstelle einer ganzen Tapete, da diese schnell und einfach entfernt oder ersetzt werden können.
Denn so schnell ein Retrotrend wieder „in“ ist, so schnell ist er auch wieder „out“.